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Montag, 30. März 2020

Reisen durch Raum, Zeit und andere Konzepte 7

Also gut, wer immer noch ein Hobby sucht, in dem er sich verlaufen kann:

Japanese Light Novels.

Ihr glaubt nicht, was ihr alles findet. Ob die Leute nun "in another world"  aufwachen und dort von Wirtschaft aufbauen bis Chefkoch Karriere starten so ziemlich alles machen, ob sie "reincarnated as" versuchen in den seltsamsten Formen durch den Tag zu kommen oder ob ihr einfach mal schaut ob euer Lieblingsmanga auch was im Angebot hat (Light Novels existieren für Tokyo Ghoul, Tanja the Evil, Death Note und Re:Zero, um mal nur die zu nennen die mir spontan einfallen), ihr braucht Zeit.

Für Menschen die das eher pragmatisch sehen: man kann auch mit der Light Novel anfangen die den Stein ins Rollen gebracht hat: Boogiepop von Kouji Ogata. Sind auch nur sechs Bände... oder acht... je nachdem wie man zählt.

Oder ihr kennt so wie ich Menschen, die Sachen empfehlen wie Combat Baker and Automaton Waitress. Und nein, ich hab die Worte in der Reihenfolge auch nicht erwartet.

Sucht einfach ein bisschen. Ich glaube zu Neon Genesis Evangelion ist auch was raus gekommen.

86—EIGHTY-SIX von Asato Asato war eines der Dinge die mein Interesse geweckt haben.

Amagi Brilliant Park von Shoji Gatou hat langsam mehr Bände als ich persönlich kommen gesehen habe.

Monogatori und die ganzen verwandten Horrorserien sind auch etwas, aus dem man so leicht nicht wieder heraus kommt.

Unterhaltet euch einfach mit dem eBook Anbieter Eures Vertrauens. Die nächsten Empfehlungen sind nur ein paar Klicks entfernt. ;)

Sonntag, 29. März 2020

Reisen durch Raum, Zeit und andere Konzepte 6

Ich stehe von Zeit zu Zeit tatsächlich mal vor den Reisebüchern und schaue was sich findet.

Ich habe mittlerweile eine ganz stattliche Sammlung an Titeln über das Vereinigte Königreich... aus einer Zeit, als die noch dazu gehören wollten.

Und einer der interessanteren Titel die mir so in die Hand gefallen sind ist Sowjetistan von Erika Fatland.

Es ist praktisch die Reise durch die ehemalige Sowjetunion.

Dinge die ich Lebenspraktisch aus diesem Buch mitgenommen habe: die Endung ~stan heißt "Land der". Kasachstan ist das Land der Kasachen, Kirgisistan ist das Land der Kirgisen und Ihr Sowjetistan ist eben das Land der ehemaligen Sowjets bzw. der ehemaligen Sowjetunion.

Ich bin in Geo jetzt nicht die allergrößte Leuchte, aber seinen wir ehrlich: Turkmenistan, Kasachstan, Tadschikistan, Kirgisistan und Usbekistan gehören nicht zu den Reisezielen von denen man viel hört oder wesentlich mehr weiß, als dass sie sich irgendwo östlich befinden.

Ich weiß, dass ist eines dieser Themen: entweder interessiert es einen oder nicht, aber ich fand es interessant zu lesen.

(Frau Fatland hat auch ein zweites Buch draußen: Die Grenze. Hier handelt es sich um eine Reise durch alle an Russland angrenzenden Staaten. Es ist nicht schlecht. Aber Sowjetistan war für mich einfach einen Ticken besser.)

Samstag, 28. März 2020

Reisen durch Raum, Zeit und andere Konzepte 5

Ich hab außerdem gelernt, dass man einen ganzen Raum voller erwachsener Leute mit einem alten Gameboy unterhalten kann.

Oder mit einer PS1.

Oder einem Sega.

Oder einem Nintendo DS.

Oder einem vergleichbaren Gerät.

Pokemon in zwei Farben. Donkey Kong. Super Mario. Wario. Sonic... Meinetwegen auch Tekken, wenn es die Seele glücklich macht. ;)

Erinnert sich noch wer an Urbz? Oder die älteren Final Fantasy Teile? Rayman? Earthworm Jim? Robocod? Oder...


Glaubt mir einfach: das frisst immer noch so viel Zeit wie damals.

Und es ist fantastisch.


Egal, dass ich persönlich für ein verplantes Wochenende Gabriel Knight, Black Mirror oder Geheimakte Tunguska entstauben müsste...

Freitag, 27. März 2020

Reise durch Raum, Zeit und andere Konzepte 4

Ihr glaubt gar nicht was ich mich gegen den Marsianer gesträubt habe.

Robinson Crusoe im Weltall ist halt auch nur ein guter Werbeslogen, wenn man mit Robinson Crusoe keine Probleme hat...

Aber das Buch ist ehrlich, ehrlich gut.

Ich hab es damals nicht nur an einem Samstag durch bekommen, ich bin sogar mit dem Buch in der Hand durch die Wohnung getiegert, weil mir zwar klar war, dass sie die restlichen Seiten auch noch mit irgendwas füllen mussten, aber es sah nicht immer so aus als...

Keine Spoiler.

Aber es hilft halt nicht, dass mir mal ein anderes Buch erklärt hat, dass wir in der Besiedlung des Weltalls wesentlich schneller voran kommen würden, wenn wir uns von der Idee verabschieden, auch Alle die wir da hoch schießen wieder lebend zurück zu bringen. (Einer der  Nebensätze aus Soonish: Ten Emerging Technologies That'll Improve and / or Ruin Everything von Kelly und Zach Weinersmith die bei mir hängen geblieben sind.)

Das Buch ist schlecht für den Ruhepuls - aber sehr, sehr lesenswert.

Donnerstag, 26. März 2020

Reise durch Raum, Zeit und andere Konzepte 3

Mein persönlicher Lieblingsautor für Reiseliteratur ist nach wie vor Bill Bryson.

Etwas von ihm zu lesen ist immer ein wenig als würde einen ein netter Opa zu einer heißen Schokolade einladen und etwas über sein Leben erzählen.

Die Sachbücher sind etwas sehr auf Amerika und England zentriert, aber das ist ja nun nichts wirklich neues.

Dafür schreibt... was halt immer das Gegenteil von "trocken" ist.

Und seine Reisebücher sind einfach zum brüllen, egal ob er sich als gefühlter Amerikaner durch Großbritanien bewegt oder als gefühlte Britte nach Amerika zurück kehrt. Es gibt außerdem je ein Buch über Europa, Australien (sehr empfehlenswert) und eine Wanderung über Teile des Appalachian Trails.

Und für die absoluten Nerds:

Bill Bryson ist einer der wenigen der über die Entwicklung der englischen Sprache schreiben kann, ohne dass ich spontane Narkolepsie bekomme.

Mittwoch, 25. März 2020

Reise durch Raum, Zeit und andere Konzepte 2

Also gut, seien wir ehrlich, irgendwann muss der Name fallen, daher können wir es auch gleich über die Bühne bringen:

DOCTOR WHO!

Ich glaube immer noch, dass der erste Doktor den man sieht irgendwie für einen persönlich zu dem Doktor wird. Und für mich ist es einfach Matt Smith.

Ich hab neulich mal versucht einer Kollegin das zu erklären:

Der Doktor ist der festen Überzeugung er habe eine T.A.R.D.I.S. gestohlen. Und die T.A.R.D.I.S. ist sich ziemlich sicher, dass sie sich einen Doktor gestohlen hat. Und so ziehen sie im wahrsten Sinne des Wortes durch Raum und Zeit und jede Menge schräge Sachen.

Und ja, Amy, Rory und River haben einen besonderen Platz in meinem Herzen.

Was nicht heißt, dass ich in der Lage bin irgendwas aus diesen Staffeln zu erklären, ohne komplett Geistesgestört zu wirken.

Ich kann nur empfehlen: stellt sicher, dass Ihr komplette Staffeln da habt.

Seht es euch an.

Viel Spaß.

Und wenn Ihr erst mal mit dem Konzept warm geworden seid:

es gibt zu Doc Who unglaublich viel Zusatzmaterial. Damit meine ich nich mal so was wie Doctor Who und die Philosophie oder Backbücher, sondern eher ein minimal sehr unübersichtliches Geflecht aus Comics, Büchern, Hörbüchern, Zusatzserien, Torchwood, zusätzliche Ableger rund um River Song oder Berenice Sommerfeld sowie...

Wir sind aktuell beim 13ten Doktor, also... der ersten Doktorin, also... schaut selbst.

Ich hab aus dieser Serien Phobien mitgenommen, die ich nie für möglich gehalten hätte.

Steinerne Engel.

oder:

III

Schnallt euch an und genießt die Reise.

Ihr glaubt es mir eh nicht, bevor Ihr es nicht selbst gesehen habt...

Wo sonst seht

Dienstag, 24. März 2020

Reisen durch Raum, Zeit und andere Konzepte 1

Herzlich willkommen zu einer kleinen, neuen Serie.

Da ich mich dieses Jahr nicht noch mal in Prag oder auch nur außerhalb von Deutschland sehe:

Wo kann von der Couch aus hinreisen?

(Garniert mit einem eigenen "Tag". Ich bin so nett.)


Aktuell beim Wickel habe ich Bruno Preisendörfer, "Als Deutschland noch nicht Deutschland war - Reise in die Goethezeit".

Nicht, dass mir Goethe, der alte Knochen, damit symphatischer wird, aber es ist ein sehr plastischer Rundgang durch die damalige Zeit.


Im Angebot vom gleichen Autor:

"Als unser Deutsch erfunden wurde - Reise in die Lutherzeit."

(Luther hab ich auch gefressen.)

und

"Als die Musik in Deutschland spielte - Reise in die Bachzeit"

(Für die Musikwissenschaftler unter uns)


Bei den Büchern handelt es sich um etwas, dass ich viel zu spät im Studium entdeckt habe:

Sozialgeschichte. Neben der einen oder anderen Jahreszahl erfährt man vor allem wie es war damals zu leben und wie die Leute damals über die Welt und einander gedacht haben. Das ist nicht halb so trocken wie das jetzt klingt. Und mit grob 500 Seiten pro Buch sollte es ebenfalls für ein paar Tage reichen.