Ich hatte so eine Woche, in der ich die ganz alten Geschichten wieder aus meinem Kopf hervor gegraben habe.
Darunter auch die Erklärung warum ich - immer noch - nicht an Pressekarten glaube.
Für Menschen die nicht dabei waren scheint das eine relativ unterhaltsam Erzählung zu sein.
Wenn wir uns das nächste Mal sehen, könnt Ihr mich ja danach fragen. ^_~
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Sonntag, 31. Mai 2020
Montag, 18. Mai 2020
Kaffee
Einer meiner Lieblings-"Fakten" ist die Prognose, dass man die tödliche Dosis Koffein so ab etwa 97 Tassen Kaffee am Tag erreicht.
Und jedes Mal wieder, wenn ich diese Zahl sehe, denke ich mir:
bei 97 Tassen Kaffee am Tag ist das Koffein schon nicht mehr mein größtes Problem.
Etwas, das mir im Moment auch nur durch den Kopf geht, weil ich vor dem Aufstehen in den Youtube-Kommentarspalten gelandet bin.
Etwas, dass man allem Anschein nach auch nicht mehr auf nüchternen Magen tun sollte.
Oder anders formuliert:
Ich glaube ich komme der 97 heute etwas näher als sonst...
Und jedes Mal wieder, wenn ich diese Zahl sehe, denke ich mir:
bei 97 Tassen Kaffee am Tag ist das Koffein schon nicht mehr mein größtes Problem.
Etwas, das mir im Moment auch nur durch den Kopf geht, weil ich vor dem Aufstehen in den Youtube-Kommentarspalten gelandet bin.
Etwas, dass man allem Anschein nach auch nicht mehr auf nüchternen Magen tun sollte.
Oder anders formuliert:
Ich glaube ich komme der 97 heute etwas näher als sonst...
Dienstag, 5. Mai 2020
Tag your Stuff
Bin ich eigentlich wieder der Einzige, der sich bei den ganzen Onlinespielplänen langsam wünscht, dass die Leute unter Ihre esoterischen Programmtexte wenigstens noch eine aussagekräftige #Tag-Cloud packen?
Dienstag, 28. April 2020
Medien-Pessimismus
An manchen Tagen mag ich meinen Kopf nicht.
Ich meine:
von einem rein Medien-Wissenschaftlichen Standpunkt ist es durchaus mal interessant darüber nachzudenken wie Theater im Digitalen Zeitalter aussehen könnte.
Aber wir haben den ganzen Quark schon in anderen Medien durch.
Von Brechts Radiotheorie und seinem Lindbergflug bis Youtube und darüber hinaus wurde viel als neues, modernes Mitmach-Live-Ding beschrien.
Und die Antwort meiner Dozenten war im Grunde immer:
Das ist nicht so Live und Interaktiv wie "wir" uns das vorgestellt haben.
(Was ja im Zweifel das ist, was Theater vom Film unterscheidet. Auch wenn ich auf die zeitlich Bindung aktuell weniger Wert lege.)
...
Und ich und mein Zynismus haben kurz mit den Achseln gezuckt und gemeint:
Was will man mit dem Theater sonst auch machen? Videokonferenz?
...
Und, ja, auch das Konzept gibt es.
Das wird aktuell vom Schauspiel Leipzig für eine Art Kafka Inszenierung genutzt.
(Genauer gesagt: heute Abend. Kostenlos. Falls wer Interesse hat. Voranmeldung erforderlich. Und das ganze läuft über Zoom. Gibt wohl auch mehr als nur einen Termin.)
...
Ich kann nicht mal sagen, dass mich das wirklich überrascht.
Aber wenn ich hier mit Jogginghose sitze, das Handy in Reichweite, der Kaffee ist alle und aus dem Rechner redet jemand Kafka, der im schlechtesten Fall noch eine Meinung zum Muster meiner Couch entwickelt...
...
Ihr entschuldigt mich bitte.
Ich müsste hier noch irgendwo Lakritzschaps rum liegen haben.
Ich meine:
von einem rein Medien-Wissenschaftlichen Standpunkt ist es durchaus mal interessant darüber nachzudenken wie Theater im Digitalen Zeitalter aussehen könnte.
Aber wir haben den ganzen Quark schon in anderen Medien durch.
Von Brechts Radiotheorie und seinem Lindbergflug bis Youtube und darüber hinaus wurde viel als neues, modernes Mitmach-Live-Ding beschrien.
Und die Antwort meiner Dozenten war im Grunde immer:
Das ist nicht so Live und Interaktiv wie "wir" uns das vorgestellt haben.
(Was ja im Zweifel das ist, was Theater vom Film unterscheidet. Auch wenn ich auf die zeitlich Bindung aktuell weniger Wert lege.)
...
Und ich und mein Zynismus haben kurz mit den Achseln gezuckt und gemeint:
Was will man mit dem Theater sonst auch machen? Videokonferenz?
...
Und, ja, auch das Konzept gibt es.
Das wird aktuell vom Schauspiel Leipzig für eine Art Kafka Inszenierung genutzt.
(Genauer gesagt: heute Abend. Kostenlos. Falls wer Interesse hat. Voranmeldung erforderlich. Und das ganze läuft über Zoom. Gibt wohl auch mehr als nur einen Termin.)
...
Ich kann nicht mal sagen, dass mich das wirklich überrascht.
Aber wenn ich hier mit Jogginghose sitze, das Handy in Reichweite, der Kaffee ist alle und aus dem Rechner redet jemand Kafka, der im schlechtesten Fall noch eine Meinung zum Muster meiner Couch entwickelt...
...
Ihr entschuldigt mich bitte.
Ich müsste hier noch irgendwo Lakritzschaps rum liegen haben.
Montag, 27. April 2020
Apps
Müsste man nicht eigentlich auch mal darüber reden, dass bei weitem nicht jeder ein Smartphone besitzt?
Ich persönlich kenne noch eine ganze Reihe an Menschen, die nicht mal ein Handy haben...
Jetzt mal ganz zu schweigen davon, dass nicht mal ein Internetzugang so verbreitet ist, wie wir uns das gerne einreden.
Oder ist das eine dieser Unterhaltungen die mal stattgefunden haben, während ich in eine andere Richtung geblinzelt habe?
Ich persönlich kenne noch eine ganze Reihe an Menschen, die nicht mal ein Handy haben...
Jetzt mal ganz zu schweigen davon, dass nicht mal ein Internetzugang so verbreitet ist, wie wir uns das gerne einreden.
Oder ist das eine dieser Unterhaltungen die mal stattgefunden haben, während ich in eine andere Richtung geblinzelt habe?
Sonntag, 26. April 2020
Kultur und Internet
Ich mag Ironie, auch wenn sie mir manchmal in den Allerwertesten beißt.
Meine Arbeitszeiten - und die von vielen Leuten die ich kenne - machen das mit dem Sozialleben, mit dem Fernsehprogramm und mit dem 'einfach mal weggehen' zu einer mittelgroßen Organisationsaufgabe. Und die Mühe macht man sich eben nicht oft.
Auftritt Corona und aktuell findet kulturelles Leben im Internet statt:
Opern, Theater, Livestreams, Lesungen, Kurzfilme, aber auch Bücher, Musik und... mehr oder weniger Alles.
Irgendwo steht sogar noch ein 60 Minuten Special vom Cirque du Solei auf der Liste.
Das mit der Zeit ist das eine Problem - hier geht es aktuell aber mehr um 'Zeit nehmen' und weniger um 'genau in dem Moment Zeit haben'.
Das andere ist der fehlende Überblick, was zur Hölle überhaupt Alles angeboten wird.
Ich habe diesen Monat herausgefunden, dass wir ein Literaturhaus in Halle haben (Online gestellte Interviews inklusive). Und eine Freundin meinte: "Ich weiß." Ja, schön. Ich nicht!
Und das ist die eigentliche Ironie:
Ich hätte das erste Mal seit Jahren losgelöst von meinen Arbeitszeiten die Gelegenheit einfach wieder neugierig zu sein und zu sagen: Ich guck da jetzt mal rein, einfach weil es da ist.
Und gleichzeitig habe ich keine Ahnung, wo ich mit suchen anfangen soll...
Meine Arbeitszeiten - und die von vielen Leuten die ich kenne - machen das mit dem Sozialleben, mit dem Fernsehprogramm und mit dem 'einfach mal weggehen' zu einer mittelgroßen Organisationsaufgabe. Und die Mühe macht man sich eben nicht oft.
Auftritt Corona und aktuell findet kulturelles Leben im Internet statt:
Opern, Theater, Livestreams, Lesungen, Kurzfilme, aber auch Bücher, Musik und... mehr oder weniger Alles.
Irgendwo steht sogar noch ein 60 Minuten Special vom Cirque du Solei auf der Liste.
Das mit der Zeit ist das eine Problem - hier geht es aktuell aber mehr um 'Zeit nehmen' und weniger um 'genau in dem Moment Zeit haben'.
Das andere ist der fehlende Überblick, was zur Hölle überhaupt Alles angeboten wird.
Ich habe diesen Monat herausgefunden, dass wir ein Literaturhaus in Halle haben (Online gestellte Interviews inklusive). Und eine Freundin meinte: "Ich weiß." Ja, schön. Ich nicht!
Und das ist die eigentliche Ironie:
Ich hätte das erste Mal seit Jahren losgelöst von meinen Arbeitszeiten die Gelegenheit einfach wieder neugierig zu sein und zu sagen: Ich guck da jetzt mal rein, einfach weil es da ist.
Und gleichzeitig habe ich keine Ahnung, wo ich mit suchen anfangen soll...
Corona Literatur
Das ist wieder so ein Thema von:
wie sagt man das mit ausreichend Fingerspitzengefühl?
Uns wurde Corona-Literatur versprochen.
Unzählige Autoren werden das - die Situation genau jetzt, die vor ein paar Wochen, oder die in ein paar Wochen - in Literatur gießen.
Und... ich will nicht?
Ja, nur weil es existiert muss man das nicht lesen (wollen). Vielleicht ist es was für Andere.
Nur... stellt Euch mal mental vor dieses Regal.
Ich weiß nicht wie es Euch geht, aber meine persönliche Lebensrealität sehe ich nicht wirklich auf den Buchrücken.
Links werden die Bände von Menschen stehen, die im Homeoffice langsam die Wände hoch gehen.
Daneben mindestens eine angepisste Krankenschwester, die erklärt warum sie dafür definitiv nicht unterschrieben hat.
Daneben noch die "Kinder nicht allein Zuhaus" Bände für Eltern.
Dann die finanziellen Existenzängst von Selbstständigen.
Und die Kinder- und Jugendliteratur, mit der die Jüngeren den ganzen Schmarn mehr oder weniger pädagogisch wertvoll verarbeiten sollen.
Ist das wieder nur mein Kopf oder klingt das wie Depression auf Rezept?
Oder etwas weniger problematisch formuliert: wenn ich mich endlich wieder auf einen Kaffee treffen kann ohne mir um mich und Andere Sorgen zu machen, dann wird nichts davon als Pendelliteratur in meiner Tasche landen.
Zumal, wer da wirklich Bedürfnisse hat:
Die Pest von Albert Camus scheint im Moment ganz angesagt - über ein Dorf, dass wegen einer Krankheit komplett absperrt wird. Und ich mochte Der Fremde von Camus, ich konnte mit der Mentalität was anfange. Aber Lebensbejahend ist nicht das erste Wort für diesen Autoren.
Und ich glaube, dass ihr selbst Google bedienen könnt. Es gibt A Song for a New Day von Sarah Pinkster. Wenn ich Euch den Rückentext hier her schreibe glaubt Ihr mir das nie im Leben... Geht einfach gucken. Das kurze Stirnrunzeln am morgen ist es wert. Und ich gebe an der Stelle schon mal mit, dass das Buch letzten September veröffentlicht wurde...
wie sagt man das mit ausreichend Fingerspitzengefühl?
Uns wurde Corona-Literatur versprochen.
Unzählige Autoren werden das - die Situation genau jetzt, die vor ein paar Wochen, oder die in ein paar Wochen - in Literatur gießen.
Und... ich will nicht?
Ja, nur weil es existiert muss man das nicht lesen (wollen). Vielleicht ist es was für Andere.
Nur... stellt Euch mal mental vor dieses Regal.
Ich weiß nicht wie es Euch geht, aber meine persönliche Lebensrealität sehe ich nicht wirklich auf den Buchrücken.
Links werden die Bände von Menschen stehen, die im Homeoffice langsam die Wände hoch gehen.
Daneben mindestens eine angepisste Krankenschwester, die erklärt warum sie dafür definitiv nicht unterschrieben hat.
Daneben noch die "Kinder nicht allein Zuhaus" Bände für Eltern.
Dann die finanziellen Existenzängst von Selbstständigen.
Und die Kinder- und Jugendliteratur, mit der die Jüngeren den ganzen Schmarn mehr oder weniger pädagogisch wertvoll verarbeiten sollen.
Ist das wieder nur mein Kopf oder klingt das wie Depression auf Rezept?
Oder etwas weniger problematisch formuliert: wenn ich mich endlich wieder auf einen Kaffee treffen kann ohne mir um mich und Andere Sorgen zu machen, dann wird nichts davon als Pendelliteratur in meiner Tasche landen.
Zumal, wer da wirklich Bedürfnisse hat:
Die Pest von Albert Camus scheint im Moment ganz angesagt - über ein Dorf, dass wegen einer Krankheit komplett absperrt wird. Und ich mochte Der Fremde von Camus, ich konnte mit der Mentalität was anfange. Aber Lebensbejahend ist nicht das erste Wort für diesen Autoren.
Und ich glaube, dass ihr selbst Google bedienen könnt. Es gibt A Song for a New Day von Sarah Pinkster. Wenn ich Euch den Rückentext hier her schreibe glaubt Ihr mir das nie im Leben... Geht einfach gucken. Das kurze Stirnrunzeln am morgen ist es wert. Und ich gebe an der Stelle schon mal mit, dass das Buch letzten September veröffentlicht wurde...
Freitag, 17. April 2020
Apropo Amazon
Da ich nach ein oder zwei Dingen einfach nicht durch die ganze Stadt rennen will habe ich mal wieder eine Bestellung zusammen gedöngelt. (Die voraussichtlich mehr als eine Woche brauchen wird bis sie hier ist. Die meinen das mit dem "wichtiges zuerst" ernst.)
Als noch 18 Euro zum kostenlosen Versand fehlten habe ich eine Freundin gefragt.
Ein Ladekabel später: es fehlen nur noch 13 Euro.
Pa gefragt: ein neuer Wasserhahn.
Ich hab jetzt nicht mit ihm diskutiert, dass der über den Marketplace versand wird. Also: ein neuer Wasserhahn und es fehlten immer noch 13 Euro.
Und normalerweise ist meine Antwort darauf fast immer: mit welchem Buch liebäugelst du denn schon länger? Was kann man denn noch dazu legen?
Ich bin auch ehrlich: ich habe die letzten Tage viele wirklich günstige Ebooks bekommen. (Oder - wenn es der erste Band einer Serie war - gerne auch komplett kostenlose Ebooks. Gerade wer im Moment Kinderbücher für die Jüngeren braucht: suchet und ihr werdet finden. Ich sitze derweile mit meinen Manga- und Comiceinkäufen hier drüben.)
Ich mache mir keine Illusionen darüber, dass Amazon weiß was sie mir anbieten sollten. Und dass ich schon allein wegen dem "jetzt gleich haben und nutzen und so" in letzter Zeit eher Geld für digitales ausgegeben habe.
Aber Bücher kaufen lohnt im Moment nicht.
Deutsche Bücher haben die Buchpreisbindung. Da geht es noch halbwegs - auch wenn das glaube ich das erste Mal war, dass mir Amazon höflich empfohlen hat, dass ich das doch auch einfach über den Marketplace über Thalia beziehen kann.
Englische Ebooks sind aktuell ein "ergiebiges" Hobby.
Aber Englische Taschenbücher? Hardcover? Halt englische Bücher? Die kosten teilweise das doppelte von dem, was sie noch vor einem Monat gekostet haben.
Und ja, ich weiß, hin und her schippern ist im Moment auch schwierig.
Aber was ich eigentlich glaube:
Die jachtern im Moment wirklich am Limit durch die Gegend. Und das ist eine "interessante" aber funktionierende Preispolitik, um Menschen davon abzuhalten, dass alles noch schlimmer zu machen.
Aber nicht das erste Mal seit dem Anfang des Chaos stehe ich vor etwas und denke mir:
Ich verstehe es. Ehrlich. Aber... bleibt das jetzt so?
(Ich finde es zum Beispiel tatsächlich faszinierend, mit welcher Geschwindigkeit wir uns darauf geeinigt haben, dass man auch Bargeldlos leben kann. Ich persönlich brauch immer noch ein paar Münzen für den Kaffeeautomaten Aber so alles in Allem... aber auch hier: bleibt das so? Wollen wir darüber überhaupt irgendwann mal inhaltlich reden?)
Als noch 18 Euro zum kostenlosen Versand fehlten habe ich eine Freundin gefragt.
Ein Ladekabel später: es fehlen nur noch 13 Euro.
Pa gefragt: ein neuer Wasserhahn.
Ich hab jetzt nicht mit ihm diskutiert, dass der über den Marketplace versand wird. Also: ein neuer Wasserhahn und es fehlten immer noch 13 Euro.
Und normalerweise ist meine Antwort darauf fast immer: mit welchem Buch liebäugelst du denn schon länger? Was kann man denn noch dazu legen?
Ich bin auch ehrlich: ich habe die letzten Tage viele wirklich günstige Ebooks bekommen. (Oder - wenn es der erste Band einer Serie war - gerne auch komplett kostenlose Ebooks. Gerade wer im Moment Kinderbücher für die Jüngeren braucht: suchet und ihr werdet finden. Ich sitze derweile mit meinen Manga- und Comiceinkäufen hier drüben.)
Ich mache mir keine Illusionen darüber, dass Amazon weiß was sie mir anbieten sollten. Und dass ich schon allein wegen dem "jetzt gleich haben und nutzen und so" in letzter Zeit eher Geld für digitales ausgegeben habe.
Aber Bücher kaufen lohnt im Moment nicht.
Deutsche Bücher haben die Buchpreisbindung. Da geht es noch halbwegs - auch wenn das glaube ich das erste Mal war, dass mir Amazon höflich empfohlen hat, dass ich das doch auch einfach über den Marketplace über Thalia beziehen kann.
Englische Ebooks sind aktuell ein "ergiebiges" Hobby.
Aber Englische Taschenbücher? Hardcover? Halt englische Bücher? Die kosten teilweise das doppelte von dem, was sie noch vor einem Monat gekostet haben.
Und ja, ich weiß, hin und her schippern ist im Moment auch schwierig.
Aber was ich eigentlich glaube:
Die jachtern im Moment wirklich am Limit durch die Gegend. Und das ist eine "interessante" aber funktionierende Preispolitik, um Menschen davon abzuhalten, dass alles noch schlimmer zu machen.
Aber nicht das erste Mal seit dem Anfang des Chaos stehe ich vor etwas und denke mir:
Ich verstehe es. Ehrlich. Aber... bleibt das jetzt so?
(Ich finde es zum Beispiel tatsächlich faszinierend, mit welcher Geschwindigkeit wir uns darauf geeinigt haben, dass man auch Bargeldlos leben kann. Ich persönlich brauch immer noch ein paar Münzen für den Kaffeeautomaten Aber so alles in Allem... aber auch hier: bleibt das so? Wollen wir darüber überhaupt irgendwann mal inhaltlich reden?)
Mittwoch, 15. April 2020
Spaceman Spiff
Ich hab mich heute mal wieder durch meine Musiksammlung gescrollt und auf der Suche nach was ruhigem bin ich eher durch Zufall mal wieder bei Spaceman Spiff gelandet.
Ich weiß, dass ich ihn vor Jahren mal im Neuen Theater gehört habe.
Und eigentlich hatte ich "nur" kein brauchbares Abspielprogramm zur Hand und wollte wissen, wie lang das Album Bodenangst denn nun eigentlich ist...
Tja:
Keine zwei Minuten später habe ich das hier gefunden:
https://www.hanneswittmer.de/
Durch klicken könnt Ihr selbst. (Ich glaube an Euch)
Aber ich muss sagen, dass ich bei dem Blog eine Weile hängen geblieben bin.
Dabei geht es gar nicht mal so sehr um die kostenlosen Alben (Ja, gut, auch. Wie immer: es darf auch gespendet werden ^_~)
Viel faszinierender ist der Teil, in dem er in seinem Blog erklärt warum er manche CDs lieber kostenlos zur Verfügung stellt als sie über die bekannteren Plattformen zu vermarkten.
Ich bin ehrlich: es ist verständlich argumentiert (und scheint aufzugehen), aber ein Teil von mir muss sich da mental erst mal durchdenken.
Und wo man nun schon mal Zeit hat... ^_~
Ich weiß, dass ich ihn vor Jahren mal im Neuen Theater gehört habe.
Und eigentlich hatte ich "nur" kein brauchbares Abspielprogramm zur Hand und wollte wissen, wie lang das Album Bodenangst denn nun eigentlich ist...
Tja:
Keine zwei Minuten später habe ich das hier gefunden:
https://www.hanneswittmer.de/
Durch klicken könnt Ihr selbst. (Ich glaube an Euch)
Aber ich muss sagen, dass ich bei dem Blog eine Weile hängen geblieben bin.
Dabei geht es gar nicht mal so sehr um die kostenlosen Alben (Ja, gut, auch. Wie immer: es darf auch gespendet werden ^_~)
Viel faszinierender ist der Teil, in dem er in seinem Blog erklärt warum er manche CDs lieber kostenlos zur Verfügung stellt als sie über die bekannteren Plattformen zu vermarkten.
Ich bin ehrlich: es ist verständlich argumentiert (und scheint aufzugehen), aber ein Teil von mir muss sich da mental erst mal durchdenken.
Und wo man nun schon mal Zeit hat... ^_~
Donnerstag, 9. April 2020
Und dann war da noch was zu Tom und Jerry
Kleiner Hinweis: dieser Beitrag wird etwas verständlicher wenn Ihr Euch das verlinkte Video vorher anseht. ;)
Vielleicht war es auch generell nicht die beste Idee Nachts um drei noch durch Youtube zu krauchen, nur weil man nicht schlafen kann, aber ich hab das hier gefunden:
Kanal: Simplicissimus
Video: Das Problem an Disney+
Es geht da in erster Linie um einen Schnelldurchlauf durch die problematischen Dinge die man gerade in den älteren Disney Filmen findet und die wirklich nicht gut gealtert sind.
Was aber auch nicht an den Moment heran kommt, in dem man Susi und Strolch noch einmal sieht und feststellt, dass... also, ich meine, der Film erschien 1955. Aber es gibt eine Unterhaltung zwischen Jock und Pluto... ganz ehrlich: ich habe keine Ahnung was ich als Kind dazu dachte. Aber wenn man nach mehreren Jahren feststellt, dass die wirklich darüber "verhandeln", wer Susi "heiraten" sollte, nur für den Fall, dass sie "unehelichen Welpen" erwartet... ... mein Kopf.
Irgendwie war das unerwartet.
Und während man nach so etwas ein grundlegendes Verständnis für das Problem mitbringt, geht der Schwenk plötzlich von Disney zu Warner Brothers.
Ziemlich genau bei 7:40 Min geht es um Tom und Jerry.
Und...ich meine: ihr wisst um welche Folgen es geht. Die Guten. Mit der Titelmelodie von Udo Jürgens.
Und irgendwie mochte ich meinen Kopf lieber, als ich noch ohne jede mentale Störung davon ausgegangen bin, dass der Dame mit dem Besen das Haus einfach gehört.
Das macht die Serie auch nicht unproblematisch, aber... irgendwo zwischen selektivem Vergessen und dem eigenen Interpretationsspielraum ist halt doch noch ein wenig Luft nach oben.
Vielleicht war es auch generell nicht die beste Idee Nachts um drei noch durch Youtube zu krauchen, nur weil man nicht schlafen kann, aber ich hab das hier gefunden:
Kanal: Simplicissimus
Video: Das Problem an Disney+
Es geht da in erster Linie um einen Schnelldurchlauf durch die problematischen Dinge die man gerade in den älteren Disney Filmen findet und die wirklich nicht gut gealtert sind.
Was aber auch nicht an den Moment heran kommt, in dem man Susi und Strolch noch einmal sieht und feststellt, dass... also, ich meine, der Film erschien 1955. Aber es gibt eine Unterhaltung zwischen Jock und Pluto... ganz ehrlich: ich habe keine Ahnung was ich als Kind dazu dachte. Aber wenn man nach mehreren Jahren feststellt, dass die wirklich darüber "verhandeln", wer Susi "heiraten" sollte, nur für den Fall, dass sie "unehelichen Welpen" erwartet... ... mein Kopf.
Irgendwie war das unerwartet.
Und während man nach so etwas ein grundlegendes Verständnis für das Problem mitbringt, geht der Schwenk plötzlich von Disney zu Warner Brothers.
Ziemlich genau bei 7:40 Min geht es um Tom und Jerry.
Und...ich meine: ihr wisst um welche Folgen es geht. Die Guten. Mit der Titelmelodie von Udo Jürgens.
Und irgendwie mochte ich meinen Kopf lieber, als ich noch ohne jede mentale Störung davon ausgegangen bin, dass der Dame mit dem Besen das Haus einfach gehört.
Das macht die Serie auch nicht unproblematisch, aber... irgendwo zwischen selektivem Vergessen und dem eigenen Interpretationsspielraum ist halt doch noch ein wenig Luft nach oben.
Sonntag, 5. April 2020
Musing on Media
Erstaunlicherweise kriegt der Medienwissenschaftler in mir im Moment mehr Auslauf als zu normalen Zeiten.
(Und ja, die Postings haben schon mal ein eigenes Label. Mal sehen wie oft es gebraucht wird.)
Aber während gestern das erste Mal ein Experte vorsichtig angemerkt hat, dass volle Fußballstadien oder Konzertsääle dieses Jahr wohl eher "schwierig" werden, hat Marvel mittlerweile einen neuen Fahrplan für die Filmveröffentlichungen vorgestellt. Black Widow ist aktuell für den 6. November angedacht.
Der Film sollte also in der Post Production angekommen sein...
Was mitunter auch das Nachdrehen einzelner Szenen beinhaltet.
Ich hab da logistische Fragen. Nicht nur zu Black Widow, sondern generell.
Man kann nicht jeden Film nach dem Konzept Drei Schritte zu Dir inszenieren. Gleichzeitig sind sowohl normale Liebesgeschichten, als auch die ganzen Action-Filme mit ihren umfangreichen Choreographien bei 1,5 Metern Mindestabstand zwischen den Leuten... schwierig.
Der Junge in der Blase ist auch keine Dauerlösung. (Auch wenn es laut Bored Panda gerade jemanden gibt, der damit privat Erfolg zu haben scheint.)
Es wäre eine potentiell wirklich gute Zeit für einen neuen Italo-Western.
Oder sehr viel digitales Getrickse.
Oder - was wohl wahrscheinlicher ist - eine dritte Lösung, die mir im Moment nicht einfällt, die aber vollkommen logisch erscheint, wenn Sie erst mal da ist.
Samstag, 28. März 2020
Mir ist heute morgen was aufgefallen
Was haben wir uns im Studium an diesem Sender-Empfänger Model abgemüht.
Immer mit dem Ergebnis: das mit den interaktiven Medien funktioniert halt irgendwie nicht richtig...
Ich denke für einen Teil meiner ehemaligen Dozenten... ist das aktuell ein "aktives" Forschungsfeld.
...
Und genau wegen so was sollte man nicht vor dem ersten Kaffee denken...
(Oder wahlweise vor anderen Getränken.)
Immer mit dem Ergebnis: das mit den interaktiven Medien funktioniert halt irgendwie nicht richtig...
Ich denke für einen Teil meiner ehemaligen Dozenten... ist das aktuell ein "aktives" Forschungsfeld.
...
Und genau wegen so was sollte man nicht vor dem ersten Kaffee denken...
(Oder wahlweise vor anderen Getränken.)
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