Warum sagt so etwas eigentlich keiner?
Pispers macht seit diesem Jahr keine Radiokollumne mehr. Allerdings kriegt man seit Februar das Beste aus 13 Jahren Hörfunkglossen als Buch.
Titel: RadioAktiv
Schon allein da lässt sich ablesen, wie sein Schreibprogramm regelmäßig an ihm verzweifelt sein dürfte.
Ich hab seine vorherigen beiden Bücher gelesen - Gefühlte Wirklichkeiten und Volkerkunde - und weiß daher: gut Ding will Weile haben.
Das ist nicht das, was man in einem Rutsch von vorn nach hinten durchliest. Sondern eher was zum gemächlich immer mal einen weiteren Text durch gehen.
Da ich allerdings kein Stammhörer des WDR 2 bin gehe ich davon aus, dass ich hier vielleicht auch tatsächlich mal wieder ein paar neue Texte finde. Sehr erfreulich. Und definitiv etwas, dass mich über die Pfingstfeiertage bringen wird.
Samstag, 7. Juni 2014
Donnerstag, 29. Mai 2014
Night Vale
Irgendwie lässt mich der Podcast nicht mehr los...
Nightvale ist... Hammer. Weitaus besser als Desert Bluffs... und wenn man erst mal so weit gekommen ist, hängt man richtig tief drin.
Hat das außer mir eigentlich wer gehört? Bis zur aktuellen Folge?
Das ist richtig böse. Also richtig, richtig böse.
Und die nächste Folge kommt erst wieder am 01.06.2014 und... ich will seit dem 15ten wissen wie es weiter geht... und hibble hier vor mich hin... und um die Zeit bis dahin zu überbrücken hab ich mir mal die Zusatzfolgen runter geladen, die man auch auf Bandcamp findet.
Man sollte schon auf dem aktuellen Stand sein, was die Serie angeht.
Die Aufnahmequalität ist ein wenig durchwachsen.
Die Debatte ist... nett. Für Suchtis.
Aber... Condos? Oh! Mein! Gott!
Das ist mein persönlicher "ich ignoriere das Company Picnic bis ich weiß wie es weiter geht" Aussetzer, weil einem bei der Folge einfach mal das Herz aufgeht. Genau das, was man an Night Vale eigentlich liebt: ein kleines, aber tödliches Problem. (Condos) Keiner weiß was so genau vor sich geht. (Condos) Humor. (The Car? Really?) Insider-Referenzen. (The faceless old Woman who secretly lives in your Home sowie Hiram McDaniels) Kleine Gemeinheiten. (The Car? Really?) Und Cecil und... unser Lieblingswissenschaftler Carlos. Trockener, dunkler Humor. Eines der besseren Wetter. Wahrscheinlich sogar mein bisheriges Lieblingswetter. UND: ich muss bei dieser Folge einfach immer breit grinsen. Das ist einfach... Zucker. Cecil kann manchmal einfach... direkt, pragmatisch und selbstfokusiert sein. Und absolut unsubtil. Und genau darum... Hammer.
Ganz ehrlich: Condos hebt definitiv die Laune. Und wer die Sendung bis zum aktuellen Stand gehört hat: es lohne sich, auf jeden, jeden Fall.
Nightvale ist... Hammer. Weitaus besser als Desert Bluffs... und wenn man erst mal so weit gekommen ist, hängt man richtig tief drin.
Hat das außer mir eigentlich wer gehört? Bis zur aktuellen Folge?
Das ist richtig böse. Also richtig, richtig böse.
Und die nächste Folge kommt erst wieder am 01.06.2014 und... ich will seit dem 15ten wissen wie es weiter geht... und hibble hier vor mich hin... und um die Zeit bis dahin zu überbrücken hab ich mir mal die Zusatzfolgen runter geladen, die man auch auf Bandcamp findet.
Man sollte schon auf dem aktuellen Stand sein, was die Serie angeht.
Die Aufnahmequalität ist ein wenig durchwachsen.
Die Debatte ist... nett. Für Suchtis.
Aber... Condos? Oh! Mein! Gott!
Das ist mein persönlicher "ich ignoriere das Company Picnic bis ich weiß wie es weiter geht" Aussetzer, weil einem bei der Folge einfach mal das Herz aufgeht. Genau das, was man an Night Vale eigentlich liebt: ein kleines, aber tödliches Problem. (Condos) Keiner weiß was so genau vor sich geht. (Condos) Humor. (The Car? Really?) Insider-Referenzen. (The faceless old Woman who secretly lives in your Home sowie Hiram McDaniels) Kleine Gemeinheiten. (The Car? Really?) Und Cecil und... unser Lieblingswissenschaftler Carlos. Trockener, dunkler Humor. Eines der besseren Wetter. Wahrscheinlich sogar mein bisheriges Lieblingswetter. UND: ich muss bei dieser Folge einfach immer breit grinsen. Das ist einfach... Zucker. Cecil kann manchmal einfach... direkt, pragmatisch und selbstfokusiert sein. Und absolut unsubtil. Und genau darum... Hammer.
Ganz ehrlich: Condos hebt definitiv die Laune. Und wer die Sendung bis zum aktuellen Stand gehört hat: es lohne sich, auf jeden, jeden Fall.
Dienstag, 27. Mai 2014
Freakonomics Podcast
Und ich verspreche, irgendwann höre ich auch auf, mich für die vielen englischen Empfehlungen zu entschuldigen. Aber wahrscheinlich nicht heute.
In so fern... yep, ihr hört die Nachtigal richtig trabsen.
Schon wieder was für den Englisch affinen Teil der Bevölkerung. Und wenn ihr euch nicht dazu zählt: so was ähnliches gibt es bestimmt auch auf Deutsch. Man muss nur suchen und finden. Ich persönlich bin immer noch von Das Eule auf Youtube fasziniert. Ernährungshinweise von und mit Udo Pollmer, die einem helfen mitunter auch einfach mal außerhalb festgesetzter Linien zu denken. Das heißt nun nicht, dass ich das alles für bare Münze nehme was er sagt, aber faszinierend ist auch das.
Aber zurück zum eigentlichen Thema: Zusammenhänge die keiner vermuten würde.
Und ich meine, die beiden Freakonomics Bücher - also Freakonomics und Superfreakonomics - gibt es ja mittlerweile auch auf Deutsch. Und sie sind wirklich lesenswert. Und ich habe neulich von den gleichen Autoren - Steven D. Levitt und Stephen J. Dubner - noch ein weiteres Buch gefunden: Think like a Freak. Ich bin mir fast sicher, auch hier arbeitet schon wer an der Übersetzung. (Ist allerdings erst seit ungefähr zwei Wochen draußen, also gehe ich davon aus, dass es noch etwa ein Jahr dauern kann, bis die Deutsche Version vorliegt.)
Und nun habe ich ja von Nightvale erzählt, was ich persönlich mir - trotz wirklich großer anderer Auswahl - am liebsten über Podbay anhöre:
http://podbay.fm/
Und in einer ruhigen Minuten habe ich mich da mal durchgeklickt und unter anderem auch einen Freakonomics Podcast gefunden. Oder genauer gesagt, den Freakonomics Podcast, besser bekannt als Freakonomics Radio.
Erm, dat Ding gibbet schon seit ner Weile.
Das Veröffentlichungsdatum scheint ein wenig unregelmäßig bei aller ein bis zwei Wochen zu liegen.
Und wer von Euch schon immer wissen wollte ob Trinkgelder verboten werden sollten, ob man wirklich seine Zukunft wissen möchte, ob ein Eimer Geld wirklich das Leben verändert, warum man heiraten sollte, ob sich dass mit dem Studieren wirklich noch lohnt, ob das Huhn oder die Avocado zuerst da waren oder wie man am besten mit dem Rauchen aufhört.... der kann sich da gerne ein wenig schlauer hören. Das ganze gibt es wie immer mit einer eher Amerikanischen Persepektive, die nicht immer zu 100% auf Deutschland übertragbar ist, aber von solchen Kleinigkeiten lässt sich Neugierde ja selten abhalten.
Viel Spaß dabei.
Und wenn Ihr einmal auf der Seite seit: schaut mal ob Ihr noch andere Podcasts findet, die Euch gefallen. Die Auswahl ist auf jeden Fall da.
In so fern... yep, ihr hört die Nachtigal richtig trabsen.
Schon wieder was für den Englisch affinen Teil der Bevölkerung. Und wenn ihr euch nicht dazu zählt: so was ähnliches gibt es bestimmt auch auf Deutsch. Man muss nur suchen und finden. Ich persönlich bin immer noch von Das Eule auf Youtube fasziniert. Ernährungshinweise von und mit Udo Pollmer, die einem helfen mitunter auch einfach mal außerhalb festgesetzter Linien zu denken. Das heißt nun nicht, dass ich das alles für bare Münze nehme was er sagt, aber faszinierend ist auch das.
Aber zurück zum eigentlichen Thema: Zusammenhänge die keiner vermuten würde.
Und ich meine, die beiden Freakonomics Bücher - also Freakonomics und Superfreakonomics - gibt es ja mittlerweile auch auf Deutsch. Und sie sind wirklich lesenswert. Und ich habe neulich von den gleichen Autoren - Steven D. Levitt und Stephen J. Dubner - noch ein weiteres Buch gefunden: Think like a Freak. Ich bin mir fast sicher, auch hier arbeitet schon wer an der Übersetzung. (Ist allerdings erst seit ungefähr zwei Wochen draußen, also gehe ich davon aus, dass es noch etwa ein Jahr dauern kann, bis die Deutsche Version vorliegt.)
Und nun habe ich ja von Nightvale erzählt, was ich persönlich mir - trotz wirklich großer anderer Auswahl - am liebsten über Podbay anhöre:
http://podbay.fm/
Und in einer ruhigen Minuten habe ich mich da mal durchgeklickt und unter anderem auch einen Freakonomics Podcast gefunden. Oder genauer gesagt, den Freakonomics Podcast, besser bekannt als Freakonomics Radio.
Erm, dat Ding gibbet schon seit ner Weile.
Das Veröffentlichungsdatum scheint ein wenig unregelmäßig bei aller ein bis zwei Wochen zu liegen.
Und wer von Euch schon immer wissen wollte ob Trinkgelder verboten werden sollten, ob man wirklich seine Zukunft wissen möchte, ob ein Eimer Geld wirklich das Leben verändert, warum man heiraten sollte, ob sich dass mit dem Studieren wirklich noch lohnt, ob das Huhn oder die Avocado zuerst da waren oder wie man am besten mit dem Rauchen aufhört.... der kann sich da gerne ein wenig schlauer hören. Das ganze gibt es wie immer mit einer eher Amerikanischen Persepektive, die nicht immer zu 100% auf Deutschland übertragbar ist, aber von solchen Kleinigkeiten lässt sich Neugierde ja selten abhalten.
Viel Spaß dabei.
Und wenn Ihr einmal auf der Seite seit: schaut mal ob Ihr noch andere Podcasts findet, die Euch gefallen. Die Auswahl ist auf jeden Fall da.
Sonntag, 25. Mai 2014
Caspar Henderson - The Book of barely imagined being
Einen hab ich noch.
Das Schöne wenn man mal wieder merlich Zeit zum lesen hat ist ja: man lernt tatsächlich immer noch mal was Neues.
Weiß einer von Euch auf Anhieb was ein Bistiarium ist? Oder ist das auf Deutsch ein Bestiarium?
Hrm... wenn das schon so anfängt gebe ich die Antwort lieber gleich selbst.
Der eine oder andere hat vielleicht schon mal in einer Wunderkammer gestanden, in der die besser betuchten damals Fundstücke aus aller Welt ausstellten, entweder weil sie sie selbst gefunden oder erworben hatten oder eben weil man sie von guten Freunden oder Untergebenen oder weiß der Geier von wem Geschenkt bekommen hat.
Das ist mitunter heute noch nett anzusehen, aber vielfach irgendwie auch nicht mal mehr halb so magisch, wie es den Zeitgenossen damals vielleicht vorgekommen sein mag.
Was mir bisher auch keiner gesagt hatte: Die Dinger waren nicht nur da, um was über die Welt zu lernen, sondern auch um die Dinger lange und kontemplativ anzustarren und dabei über den Menschen und die Welt und das eigene Leben Erkenntnisse zu erlangen, die in den Gegenständen selbst vielleicht gar nicht drin stecken.
Und einen ähnlichen Hintergrund hat das Bistiarium. Diese alten Pergamente auf denen die Sprinx und der Phönix und Seeungeheuer und was nicht sonst noch alles beschrieben wurden? Gleich mit einer moralischen oder religiösen Wertung hinten dran?
Auch das hatte mehr mit dem Versuch zu tun etwas über die Welt zu lernen als über die einzelnen Wesen.
Und mit diesem minimal erhobenen Zeigefinger arbeitet sich Caspar Henderson in seinem Book of Barely Imagined Beings durch Land, Wasser, Luft und alles was nicht bei drei auf den Bäumen ist.
Ich bin ehrlich: Mein Englisch ist gut. (Ich habe einen Abschluss als (nicht vereidigter) Fachübersetzer, verdammt noch mal. Und ich treibe mich wirklich mehr als Genug im Internet herum.) Aber hier komme ich mitunter echt an meine Grenzen. (Ich bin eben kein Fachübersetzer für Biologie.) Es ist trotz allem echt faszinierend zu lesen. (Ich versuche immer noch zu verstehen wie einer der nähesten lebenden Verwandten von T-Rex ausgerechnet das Haushuhn sein kann... da muss in der Zwischenzeit echt viel passiert sein.) Das Ganze kommt früher oder später immer wieder auf den Menschen und seine Zerstörung der Natur zurück. Naja, und die doch recht zahlreichen Vorurteile die man gegenüber einzelnen Tieren so haben kann. Und auch wenn ich den Tonfall des Buches mitunter echt belastend fand, konnte ich es einfach nicht aus der Hand legen.
Was ja auch ein sehr eigenes Kompliment für ein Buch ist.
Und ganz ehrlich: das Layout ist in dem Fall die halbe Miete. Die Kommentare stehen hier nicht als Fußnote unterm Text oder irgendwo am Ende, sondern direkt am Seitenrand. Und einige der Bilder in diesem Buch sind ehrlich faszinierend.
Auf der einen Seite bin ich mir relativ sicher, dass ich mir das Buch nicht noch mal holen würde.
Auf der anderen Seite bin ich mir auch relativ sicher, dass ich es nach dem lesen - im Gegensatz zu einem Haufen anderer Bücher die ich in letzter Zeit gelesen habe - nicht weiter verschenken, sondern behalten werde.
Ich bin da echt uneinig. Und manchmal sind gerade das die besten Bücher.
Das Schöne wenn man mal wieder merlich Zeit zum lesen hat ist ja: man lernt tatsächlich immer noch mal was Neues.
Weiß einer von Euch auf Anhieb was ein Bistiarium ist? Oder ist das auf Deutsch ein Bestiarium?
Hrm... wenn das schon so anfängt gebe ich die Antwort lieber gleich selbst.
Der eine oder andere hat vielleicht schon mal in einer Wunderkammer gestanden, in der die besser betuchten damals Fundstücke aus aller Welt ausstellten, entweder weil sie sie selbst gefunden oder erworben hatten oder eben weil man sie von guten Freunden oder Untergebenen oder weiß der Geier von wem Geschenkt bekommen hat.
Das ist mitunter heute noch nett anzusehen, aber vielfach irgendwie auch nicht mal mehr halb so magisch, wie es den Zeitgenossen damals vielleicht vorgekommen sein mag.
Was mir bisher auch keiner gesagt hatte: Die Dinger waren nicht nur da, um was über die Welt zu lernen, sondern auch um die Dinger lange und kontemplativ anzustarren und dabei über den Menschen und die Welt und das eigene Leben Erkenntnisse zu erlangen, die in den Gegenständen selbst vielleicht gar nicht drin stecken.
Und einen ähnlichen Hintergrund hat das Bistiarium. Diese alten Pergamente auf denen die Sprinx und der Phönix und Seeungeheuer und was nicht sonst noch alles beschrieben wurden? Gleich mit einer moralischen oder religiösen Wertung hinten dran?
Auch das hatte mehr mit dem Versuch zu tun etwas über die Welt zu lernen als über die einzelnen Wesen.
Und mit diesem minimal erhobenen Zeigefinger arbeitet sich Caspar Henderson in seinem Book of Barely Imagined Beings durch Land, Wasser, Luft und alles was nicht bei drei auf den Bäumen ist.
Ich bin ehrlich: Mein Englisch ist gut. (Ich habe einen Abschluss als (nicht vereidigter) Fachübersetzer, verdammt noch mal. Und ich treibe mich wirklich mehr als Genug im Internet herum.) Aber hier komme ich mitunter echt an meine Grenzen. (Ich bin eben kein Fachübersetzer für Biologie.) Es ist trotz allem echt faszinierend zu lesen. (Ich versuche immer noch zu verstehen wie einer der nähesten lebenden Verwandten von T-Rex ausgerechnet das Haushuhn sein kann... da muss in der Zwischenzeit echt viel passiert sein.) Das Ganze kommt früher oder später immer wieder auf den Menschen und seine Zerstörung der Natur zurück. Naja, und die doch recht zahlreichen Vorurteile die man gegenüber einzelnen Tieren so haben kann. Und auch wenn ich den Tonfall des Buches mitunter echt belastend fand, konnte ich es einfach nicht aus der Hand legen.
Was ja auch ein sehr eigenes Kompliment für ein Buch ist.
Und ganz ehrlich: das Layout ist in dem Fall die halbe Miete. Die Kommentare stehen hier nicht als Fußnote unterm Text oder irgendwo am Ende, sondern direkt am Seitenrand. Und einige der Bilder in diesem Buch sind ehrlich faszinierend.
Auf der einen Seite bin ich mir relativ sicher, dass ich mir das Buch nicht noch mal holen würde.
Auf der anderen Seite bin ich mir auch relativ sicher, dass ich es nach dem lesen - im Gegensatz zu einem Haufen anderer Bücher die ich in letzter Zeit gelesen habe - nicht weiter verschenken, sondern behalten werde.
Ich bin da echt uneinig. Und manchmal sind gerade das die besten Bücher.
Freitag, 23. Mai 2014
Bill Bryson - One Summer. America 1927
Es gibt übrigens seit Ende letzten Jahres ein neues Buch von Bill Bryson. Ich bin mir auch sicher, an einer Übersetzung wird bereits gearbeitet.
Bryson beschäftigt sich mit einem einzigen Sommer: 1927.
Und es ist Bryson. Ich weiß nicht ob er sich wirklich den spannendsten Sommer aller Zeiten ausgesucht hat, aber gut geschrieben ist das Ganze auf jeden Fall.
Egal ob es um Lindberg und seinen Flug über den Atlantik geht oder um Capone oder Mord und Totschlag oder... im Grunde so ziemlich alles, gut recherchiert, immer mit einem kleinen Seitenblick auf Dinge die man vorher so nicht wusste. Und die einem heute eher... seltsam vorkommen. Dabei ist es ja nun auch noch nicht sooo unendlich lange her. Das ganze ist auf jeden fall detailreicher und fasst besser ineinander als so ziemlich jedes Geschichtsbuch das ich in meiner Schulzeit in den Händen halte durfte oder musste...
Das ganze ist ein wenig fluglastig. (Gut, ich bin auch erst bei etwa 20%)
Aber ehrlich faszinierend.
Wer absolut nicht weiß womit er sein ruhiges Wochenende füllen sollte: Augen aufhalten für dieses Buch. (Und notfalls die Zeit bis dahin mit einem anderen Buch von Bryson überbrücken: Eine kurze Geschichte der Alltäglichen Dinge, oder im Original: At Home. Wie sind die einzelnen Räume entstanden und überhaupt, wo kommt.... her? Historisch echt faszinierend. Allerdings mit einem merklichen Blick auf das Vereinigte Königreich und seine vielen Kolonien. Wahrscheinlich auch einer der besten Ansätze dafür, aber.... nicht zwingend jedermanns oder jederfraus Sache... aber wirklich gut geschrieben. Ich hab das bestimmt schon drei mal gelesen.)
Bryson beschäftigt sich mit einem einzigen Sommer: 1927.
Und es ist Bryson. Ich weiß nicht ob er sich wirklich den spannendsten Sommer aller Zeiten ausgesucht hat, aber gut geschrieben ist das Ganze auf jeden Fall.
Egal ob es um Lindberg und seinen Flug über den Atlantik geht oder um Capone oder Mord und Totschlag oder... im Grunde so ziemlich alles, gut recherchiert, immer mit einem kleinen Seitenblick auf Dinge die man vorher so nicht wusste. Und die einem heute eher... seltsam vorkommen. Dabei ist es ja nun auch noch nicht sooo unendlich lange her. Das ganze ist auf jeden fall detailreicher und fasst besser ineinander als so ziemlich jedes Geschichtsbuch das ich in meiner Schulzeit in den Händen halte durfte oder musste...
Das ganze ist ein wenig fluglastig. (Gut, ich bin auch erst bei etwa 20%)
Aber ehrlich faszinierend.
Wer absolut nicht weiß womit er sein ruhiges Wochenende füllen sollte: Augen aufhalten für dieses Buch. (Und notfalls die Zeit bis dahin mit einem anderen Buch von Bryson überbrücken: Eine kurze Geschichte der Alltäglichen Dinge, oder im Original: At Home. Wie sind die einzelnen Räume entstanden und überhaupt, wo kommt.... her? Historisch echt faszinierend. Allerdings mit einem merklichen Blick auf das Vereinigte Königreich und seine vielen Kolonien. Wahrscheinlich auch einer der besten Ansätze dafür, aber.... nicht zwingend jedermanns oder jederfraus Sache... aber wirklich gut geschrieben. Ich hab das bestimmt schon drei mal gelesen.)
Donnerstag, 22. Mai 2014
X-Men - Zukunft ist Vergangenheit
So, wir haben uns gestern tatsächlich die Vorpremiere zum neuen X-Men Film angesehen.
Es war merklich voller als bei Captain America 2. Viele sind gleich in Truppen von fünf und mehr angetreten. Und entsprechend laut war es mitunter auch während des Filmes.
Und irgendwie... bin ich mir nicht sicher, was ich von dem Film halte.
Optisch total klasse, keine Frage.
70er Jahre Nostalgie - aus einer Zeit in der man noch bei jeder Gelegenheit rauchen durfte.
Und die Kämpfe sind Hammer. Die Sentinals sind... unglaublich gut gemacht. Man versteht die Dinger im Grunde schon bevor überhaupt erklärt wird, wie sie funktionieren.
Es gab immer wieder kleine und große augenzwinkernde Verweise auf die früheren Filme. Einiges was man halt nur versteht, wenn man den Rest auch gesehen hat. Aber irgendwie...
Es geht noch nicht mal gegen den Film selbst, sondern... es geht um das, was nach der letzten Filmszene kommt. Was heißt das für die ersten drei X-Men Filme?
Im Comic können meinetwegen Zig Realitäten parallel existieren, aber es ist was mit dem ich mich im Film echt schwer tue, weil es das vorher irgendwie immer entwertet. Da gibt es genug andere Serienbeispiele dafür. Ich weiß, dass funktioniert im Comic ohne Probleme. Aber es ist eben ein anderes Medium. Aber irgendwie... grmph... so ein Fall von: Der Film war gut, aber irgendwie ist begeistert anders...
Es war merklich voller als bei Captain America 2. Viele sind gleich in Truppen von fünf und mehr angetreten. Und entsprechend laut war es mitunter auch während des Filmes.
Und irgendwie... bin ich mir nicht sicher, was ich von dem Film halte.
Optisch total klasse, keine Frage.
70er Jahre Nostalgie - aus einer Zeit in der man noch bei jeder Gelegenheit rauchen durfte.
Und die Kämpfe sind Hammer. Die Sentinals sind... unglaublich gut gemacht. Man versteht die Dinger im Grunde schon bevor überhaupt erklärt wird, wie sie funktionieren.
Es gab immer wieder kleine und große augenzwinkernde Verweise auf die früheren Filme. Einiges was man halt nur versteht, wenn man den Rest auch gesehen hat. Aber irgendwie...
Es geht noch nicht mal gegen den Film selbst, sondern... es geht um das, was nach der letzten Filmszene kommt. Was heißt das für die ersten drei X-Men Filme?
Im Comic können meinetwegen Zig Realitäten parallel existieren, aber es ist was mit dem ich mich im Film echt schwer tue, weil es das vorher irgendwie immer entwertet. Da gibt es genug andere Serienbeispiele dafür. Ich weiß, dass funktioniert im Comic ohne Probleme. Aber es ist eben ein anderes Medium. Aber irgendwie... grmph... so ein Fall von: Der Film war gut, aber irgendwie ist begeistert anders...
Zoo...
Eines der Dinge die ich mir wirklich vorgenommen hatte, war der Zoo Leipzig.
In kompletter Verkennung der aktuellen Außentemperaturen hab ich mich heute morgen in die Bahn geschmissen und bin dann einfach mal losgezuckelt.
Und Mensch ist so ein Tag teuer...
Daher die wichtigste Erkenntnis des Tages:
Das Godwana-Land ist weder eine Vogelvoliere, noch das Affenland, sondern so eine Art überdimensioniertes Gewächshaus... aus dem man, wenn man einmal drin ist, auch so schnell nicht wieder raus kommt.
Mehrere Leipziger haben mich darauf hin für latent grenzdebil erklärt.
Das ist wohl einer der Orte die man im Grunde nur im Winter aufsucht.
Schön gemacht und alles, aber für den Kreislauf: am Besten erst am Ende mitnehmen. Mein Tag war danach im Großen und Ganzen gelaufen, was bei den Preisen tatsächlich irgendwie ärgerlich ist...
Aber hey, so hat die Couch heute wenigstens auch noch was von mir.
In kompletter Verkennung der aktuellen Außentemperaturen hab ich mich heute morgen in die Bahn geschmissen und bin dann einfach mal losgezuckelt.
Und Mensch ist so ein Tag teuer...
Daher die wichtigste Erkenntnis des Tages:
Das Godwana-Land ist weder eine Vogelvoliere, noch das Affenland, sondern so eine Art überdimensioniertes Gewächshaus... aus dem man, wenn man einmal drin ist, auch so schnell nicht wieder raus kommt.
Mehrere Leipziger haben mich darauf hin für latent grenzdebil erklärt.
Das ist wohl einer der Orte die man im Grunde nur im Winter aufsucht.
Schön gemacht und alles, aber für den Kreislauf: am Besten erst am Ende mitnehmen. Mein Tag war danach im Großen und Ganzen gelaufen, was bei den Preisen tatsächlich irgendwie ärgerlich ist...
Aber hey, so hat die Couch heute wenigstens auch noch was von mir.
Mittwoch, 21. Mai 2014
Kim Newman - Life's Lottery
Da es im Grunde nie zu spät ist sich alt zu fühlen: erinnert sich noch einer von Euch an diese "choose your own path adventures", die vor ein paar Jahren ganz beliebt waren?
Ich weiß das ich mindestens ein Buch hatte das von Enid Blyton inspiriert war und genau nach dem Prinzip funktionierte: Man fängt an zu lesen und wird nach ein paar Abschnitte vor die Wahl gestellt:
möchtest du a? dann blättere weiter zu ____
möchtest du b? dann blättere weiter zu ____
Der Vorteil an Blyton ist natürlich, dass da keiner sterben kann. Ich hab so was noch in etwas epischer Version als Rollenspiel, richtig mit Kämpfe auswürfeln und solchen Scherzen. Die Dinger sind mittlerweile vergriffen und allein daher ein kleines Vermögen wert... oder zumindest waren sie das, als ich vor 5 Jahren das letzte Mal nachgeschaut hatte.
(Verglichen mit dem, was mancher für ein richtiges Rollenspiel ausgibt, hielt es sich allerdings noch merklich im Rahmen)
Und ich hab jetzt eine Version von Kim Newman, in der man ein ganzes Leben nach dem gleichen Prinzip leben kann. Allerdings weniger mit dem heroischen Ansatz von: wenn du ein Abenteuer erleben willst, dann ____ (ein paar alte Klassiker wie Sherlock, Dracula oder ein paar Dinge von Verne wurden so umgesetzt, und zumindest auf einer Lese-App ist das echt angenehm zum durchblättern) ansonsten bleib halt daheim und das Buch ist nach 10 Seiten vorbei... sondern eher... gut, Newman lässt einem am Anfang auch die Wahl: wenn du vorhast nicht zu atmen, gehe bitte zu Punkt 0... dann ist die Geschichte auch vorbei bevor sie angefangen hat, aber hier geht es weniger um heroische Aufgaben, sondern auch um so allgemeine Dinge wie: welche Band gefällt einem besser oder welche Karte hat man gerade aus einem zufälligen Stapel gezogen? Je nach Auswahl, geh mal da und da hin...
So dass das ganze am Ende weitaus mehr mit Zufall zu tun hat als mit bewusster Planung, und seien wir ehrlich: damit kommt es dem normalen Leben doch schon mal eine ganze Runde näher, oder?
So ist dann - zumindest laut Cover - von der langweiligen Existenz, die keine Eindrücke im Leben hinterlässt, bis zum großen Helden, wirklich alles drin...
Und ich bin ehrlich: ich hab bisher nur drin geblättert. Aber ich mag Newman, wirklich. Was ich glaube ich auch schon ein oder zwei mal erwähnt habe. (und ich würde ihn noch mehr mögen, wenn er seine Bücher auch als Kindle Version für Deutschland frei geben würde...)
Wenn also wer einfach mal ein altes Konzept aus seiner Kindheit wieder sehen mag (und Englisch kann):
Kim Newman - Life's Lottery
Ich freu mich auf jeden Fall drauf.
Ich weiß das ich mindestens ein Buch hatte das von Enid Blyton inspiriert war und genau nach dem Prinzip funktionierte: Man fängt an zu lesen und wird nach ein paar Abschnitte vor die Wahl gestellt:
möchtest du a? dann blättere weiter zu ____
möchtest du b? dann blättere weiter zu ____
Der Vorteil an Blyton ist natürlich, dass da keiner sterben kann. Ich hab so was noch in etwas epischer Version als Rollenspiel, richtig mit Kämpfe auswürfeln und solchen Scherzen. Die Dinger sind mittlerweile vergriffen und allein daher ein kleines Vermögen wert... oder zumindest waren sie das, als ich vor 5 Jahren das letzte Mal nachgeschaut hatte.
(Verglichen mit dem, was mancher für ein richtiges Rollenspiel ausgibt, hielt es sich allerdings noch merklich im Rahmen)
Und ich hab jetzt eine Version von Kim Newman, in der man ein ganzes Leben nach dem gleichen Prinzip leben kann. Allerdings weniger mit dem heroischen Ansatz von: wenn du ein Abenteuer erleben willst, dann ____ (ein paar alte Klassiker wie Sherlock, Dracula oder ein paar Dinge von Verne wurden so umgesetzt, und zumindest auf einer Lese-App ist das echt angenehm zum durchblättern) ansonsten bleib halt daheim und das Buch ist nach 10 Seiten vorbei... sondern eher... gut, Newman lässt einem am Anfang auch die Wahl: wenn du vorhast nicht zu atmen, gehe bitte zu Punkt 0... dann ist die Geschichte auch vorbei bevor sie angefangen hat, aber hier geht es weniger um heroische Aufgaben, sondern auch um so allgemeine Dinge wie: welche Band gefällt einem besser oder welche Karte hat man gerade aus einem zufälligen Stapel gezogen? Je nach Auswahl, geh mal da und da hin...
So dass das ganze am Ende weitaus mehr mit Zufall zu tun hat als mit bewusster Planung, und seien wir ehrlich: damit kommt es dem normalen Leben doch schon mal eine ganze Runde näher, oder?
So ist dann - zumindest laut Cover - von der langweiligen Existenz, die keine Eindrücke im Leben hinterlässt, bis zum großen Helden, wirklich alles drin...
Und ich bin ehrlich: ich hab bisher nur drin geblättert. Aber ich mag Newman, wirklich. Was ich glaube ich auch schon ein oder zwei mal erwähnt habe. (und ich würde ihn noch mehr mögen, wenn er seine Bücher auch als Kindle Version für Deutschland frei geben würde...)
Wenn also wer einfach mal ein altes Konzept aus seiner Kindheit wieder sehen mag (und Englisch kann):
Kim Newman - Life's Lottery
Ich freu mich auf jeden Fall drauf.
Montag, 19. Mai 2014
A softer world
Tja, und einmal aller... Halbejahre in etwa, schaue ich auf
http://asofterworld.com/
Normalerweise dauert es etwa drei Minuten bis dieses bitter-süße Lächeln die Mundwinkel langsam nach oben zieht.
Wenn ich dann nicht rechtzeitig aufhöre bin ich etwa drei Tage ungenießbar. Zumindest für Andere.
Was der Grund ist, warum ich da immer nur Gelegentlich hin schaue.
Und ja, ich weiß, dass die beiden auch Bücher heraus gebracht haben.
Aber das... das hat einen sehr besonderen Platz in meinem Herzen.
Und wenn es gefällt: einfach mal mit der Maus ein oder zwei Sekunden auf dem Bild bleiben. Normalerweise findet sich dadurch noch so etwas wie Kontext...
Und ich glaube ganz langsam hab ic hhier wirklich die meisten "guten" Links ausgeschöpft...
http://asofterworld.com/
Normalerweise dauert es etwa drei Minuten bis dieses bitter-süße Lächeln die Mundwinkel langsam nach oben zieht.
Wenn ich dann nicht rechtzeitig aufhöre bin ich etwa drei Tage ungenießbar. Zumindest für Andere.
Was der Grund ist, warum ich da immer nur Gelegentlich hin schaue.
Und ja, ich weiß, dass die beiden auch Bücher heraus gebracht haben.
Aber das... das hat einen sehr besonderen Platz in meinem Herzen.
Und wenn es gefällt: einfach mal mit der Maus ein oder zwei Sekunden auf dem Bild bleiben. Normalerweise findet sich dadurch noch so etwas wie Kontext...
Und ich glaube ganz langsam hab ic hhier wirklich die meisten "guten" Links ausgeschöpft...
Samstag, 17. Mai 2014
Neil Gaiman - Make Good Art
Normalerweise versuche ich nichts direkt zu linken.
Wer weiß ob der Link in einem halben Jahr noch geht.
Ob er überhaupt für XYZ freigegeben ist.
Und normalerweise kann man fast alles in der Suchmaschine finden.
ABER:
http://www.youtube.com/watch?v=ikAb-NYkseI
Das ist eines der ehrlichsten, herzlichsten, inspirierendsten und generell bemerkenswertesten Abschlussreden, die man sich vorstellen kann. Und ein weiterer Beweis für eine sehr fundamentale Wahrheit: Bildung ist relativ.
Wer weiß ob der Link in einem halben Jahr noch geht.
Ob er überhaupt für XYZ freigegeben ist.
Und normalerweise kann man fast alles in der Suchmaschine finden.
ABER:
http://www.youtube.com/watch?v=ikAb-NYkseI
Das ist eines der ehrlichsten, herzlichsten, inspirierendsten und generell bemerkenswertesten Abschlussreden, die man sich vorstellen kann. Und ein weiterer Beweis für eine sehr fundamentale Wahrheit: Bildung ist relativ.
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